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Montag, 3. Februar 2020

Pixel, Pen and Tape - #underconstructions tribute to Ahlen

Haus am Markt 1, Ahlen, Westfahlen

Am 8. MÄRZ 2020 haben wir von 14:30 - 18 Uhr letztmalig am MARKT 1 in Ahlen geöffnet und begehen parallel zur BÜRGERBEFRAGUNG zur Zukunft des Rathauses unsere Finissage der Ausstellung PIXEL, PEN und TAPE. 
20 Künstler*innen haben vor Ort und aus ästhetischen Perspektiven ein anderes Licht auf den Werseglastower geworfen. 

Wir freuen uns über Ihren Besuch am Markt 1.


  Fensterblick mit Blumenstrauß - Gertrud Neuhaus 2020



Liebe Freundinnen und Freunde des KunstVerein Ahlen,
liebe Künstlerinnen und Künstler im Projekt #underconstructions,
liebe Begleiter unseres Projektes der Stadtbesetzung 2019/20/21.....

Wir freuen uns Sie und Ihre Freund*innen
sehr kurzfristig und in kleiner Runde
am Donnerstag, den 20. Februar 2020 ab 19 Uhr

in das Haus am Markt 1 einzuladen.

Provisorische Einladungskarte - die roten Pfeile weisen den Weg zum Haus am Markt

Gezeigt werden erste Resultate aus den Skizzenrunden am und im Rathaus zu Ahlen - von der Videoinstallation bis zur Bleistiftzeichnung, vom Klangkunstwerk bis zur Fotografie können Sie in PROVISORISCHER PRÄSENTATION
künstlerische Arbeiten und Entwürfe von

Wiebke Bartsch * Andreas Brenne * Susanne von Bülow * Elizabeth de Jesús * Klaus Geigle * Thomas Gerhards * Gabriel Carrillo de Icaza * Ragnar Kopka * Ruppe Koselleck * Anja Kreysing * Dirk Krüger * Martina Muck * Kirsten Mühlbach * Gertrud Neuhaus * Candia Neumann * Sven Henric Olde * Thomas Prautsch * Christiane Schöpper * Marcel Schroeder * Elke Seppmann sehen.



Um 19 Uhr spielen Jan Klare und Julius Gabriel zwei Sets a 30 Minuten in dem Haus am Markt,
welches sich - wie unser Projekt verspricht - #underconstructions befindet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der Baustelle.

Die Ausstellung hat danach nur noch am 21. Februar 2020
ab 10 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.


Ruppe Koselleck

i.A. von #underconstructions

als künstlerische Leitung für den KunstVerein Ahlen e.V.


 
#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. 

Unser Dank gilt auch den ungenannten Sponsoren und vor allen Dingen der freien Initiative der oben genannten Künstschaffenden!

Sonntag, 2. Februar 2020

Lungs of the townhall


"Lungs of the town hall" Anja Kreysing 2020

Link to English, Link to Castellano tambien (...)


Dem gewöhnlichen Rauschen der Belüftungsanlage eines in die Jahre gekommenen Rathauses widmet die Klangkünstlerin Anja Kreysing einen audiovisuellen 7Minüter - an einem Freitag, den 13. im September Zweitausendundneunzehn.

Aus den fischigen Kiemen im Beton des postutopischen Zweckbaus zu Ahlen dringen Lüfte in den öffentlichen Raum und ergeben ein opto-akkustisches sanftes Dröhnen - ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk, das Kreysing als Lungen des Rathauses betitelt: Arrangiert in einem Schnittmuster zu einer variablen Atmungsfrequenz, deren stoische Gleichförmigkeit mit einer kontinuierlichen Ungleichheit luftiger Ausströmungen konfrontiert wird. Eine sinnenfrohe Dekonstruktion der Belüftungsanlage von 1977 - ein verblassendes Lungenrauschens eines lang verblichenen Heissen Herbstes.

Die Arbeit entstand im Kontext des ersten Skizzentreffens, als wir im Projekt #underconstructions uns zu ästhetischen Reflexionen in Ahlen trafen. Thema war, ist und bleibt der brutalistische kommunale Verwaltungs- und Veranstaltungsbau, dem ein möglicher Abriss droht.

Kreysing läßt dabei in ihrem Lungenportrait eines angezählten Gebäudes offen, ob dem Bau die Luft ausgeht. Ihre Bilder bewegen sich an den Rändern einer postdepressiven Beschreibung an den Grenzen einer aufkeimenden Nostalgie rund um die untergegangenen 70er und 80er Jahre eines anderen Jahrtausends.

Sehens und hörenswert!

Ruppe Koselleck,
als künstlerischer Leiter und Kurator des KUNSTVEREIN AHLEN


 
#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. 

Unser Dank gilt auch den ungenannten Sponsoren und vor allen Dingen der freien Initiative der oben genannten Künstschaffenden!

Samstag, 1. Februar 2020

Lungs ot the town hall (castellano)



La artista de sonido Anja Kreysing dedica un audiovisuales de 7 minutos al ruido habitual del sistema de ventilación de un antiguo ayuntamiento, un viernes 13 de septiembre del año pasado.

Desde las branquias a pescado en el concreto del edificio funcional post-utópico en Ahlen, el aire penetra en el espacio público y da como resultado un rugido suave y optoacústico, una obra maestra audiovisual que Kreysing llama los pulmones del ayuntamiento.
Dispuesto en un patrón a una frecuencia de respiración variable, cuya uniformidad estoica se enfrenta a una desigualdad continua de salidas de aire. Una deconstrucción sensual del sistema de ventilación de 1977: un ruido pulmonar que se desvanece de un otoño largo y desvaído. Un homenaje de primera clase al ayuntamiento.

El trabajo se originó en el contexto de la primera reunión de bocetos cuando nos reunimos en Ahlen para reflexiones estéticas en el proyecto #underconstructions. El tema fue, es y sigue siendo la administración municipal brutalista y la construcción de eventos, que está amenazada de demolición.

En su retrato de pulmón de un edificio numerado, Kreysing deja abierto si el edificio se está quedando sin aire. Sus imágenes se mueven al borde de una descripción post-depresiva en los bordes de una creciente nostalgia alrededor de los años 70 y 80 de otro milenio.

¡Ver y escuchar!


Ruppe Koselleck,
como director artístico y curador de
KunstVerein Ahlen e.V.




#underconstructions siempre ve a SUBVERSION como una sub versión utópica: otras versiones de realidades posibles. Estos fueron apoyados por el apoyo del estado de Renania del Norte-Westfalia, el proyecto STADTBESETZUNG, la secretaría cultural de Gütersloh (Kultursekretariat Gütersloh)
 
¡Nuestro agradecimiento también a los patrocinadores no revelados y, sobre todo, a la iniciativa gratuita de los artistas mencionados anteriormente!

Lungs of the town hall (english)

 
The sound artist Anja Kreysing dedicates an audiovisual 7 minute to the usual noise of the ventilation system of an aging city hall - on a Friday, the 13th of September last year.

From the fishy gills in the concrete of the post-utopian functional building in Ahlen, air penetrates into the public space and results in an opto-acoustic, gentle roar - an audiovisual masterpiece that Kreysing calls the lungs of the town hall.
Arranged in a pattern to a variable breathing frequency, the stoic uniformity of which is confronted with a continuous inequality of airy outflows. A sensual deconstruction of the ventilation system from 1977 - a fading lung noise from a long faded hot autumn. A first class tribute to the town hall.

The work originated in the context of the first sketch meeting when we met in Ahlen for aesthetic reflections in the #underconstructions project. The topic was, is and remains the brutalist municipal administration and event building, which is threatened with demolition.

In her lung portrait of a numbered building, Kreysing leaves open whether the building is running out of air. Her pictures move on the edges of a post-depressive description on the borders of a burgeoning nostalgia around the lost 1970s and 1980s of another millennium.

To see and to hear!


Ruppe Koselleck,
as artistic director and curator of the
KunstVerein Ahlen e.V.


 #underconstructions always sees SUBVERSION as a utopian sub version - other versions of possible realities. These were supported by the support of the state of North Rhine-Westphalia, the STADTBESETZUNG project, the Kultursekretariat Gütersloh.

 Our thanks also go to the undisclosed sponsors and above all to the free initiative of the artists mentioned above!

Freitag, 31. Januar 2020

The Ahlen State Building - first fragments



"The Ahlen State Building - first fragments" from Ragnar Kopka is a video sketch about the townhall of Ahlen - english text below -

Ragnar Kopka gelingt es in seinem kurzen Video eine schlagseitige Betrachtung auf ein Gebäude zu erfassen, das nach vier Jahrzehnten am Ende seiner eigenen Utopie zu stehen scheint. Eine ästhetisches Fragment, eine dokumentarische Versuchung über all das "gewollte und gute der vergangenen 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts - Klangbilder von dem, was davon geblieben scheint.

Hinter der eingetrübten Fassade ungeputzter Gläser arbeitet derweil die Verwaltung einer Stadt, wenn nicht gerade Feierabend ist (...) und sie im gleichen Bau noch ausgehen kann oder könnte, um Konzerte zu hören.

Aus Stahl und Beton, sowie auf Kohle gebaut steht dort der zur Abstimmung und zum möglichen Abriss bestimmte Paradebau an der Werse, der als ein sozialutopisches brutalistisches Monument einer Epoche.

Der besondere Dank für alle Grauwerte am Wegesrand gilt Ragna Kopka!
Ruppe Koselleck

i.A. von #underconstructions

als künstlerische Leitung für den KunstVerein Ahlen e.V.




#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. 

Unser Dank gilt auch den ungenannten Sponsoren und vor allen Dingen der freien Initiative der oben genannten Künstschaffenden! 

- English version -

"The Ahlen State Building - first fragments" from Ragnar Kopka is a video sketch about the townhall of Ahlen -

In his short video, Ragnar Kopka manages to capture an overview of a building that, after four decades, appears to be at the end of its own utopia. An aesthetic fragment, a documentary temptation about all that "wanted and good of the past 80s of the last century - sound images of what seems to have remained.

Meanwhile, the administration of a city works behind the clouded facade of unplastered glasses when it is not after work (...) and it can or could go out in the same building to hear concerts.

Made of steel and concrete, as well as built on coal, there stands the parade building on the Werse intended for coordination and possible demolition, that as a socio-utopian brutalist monument of an era.

Special thanks to Ragna Kopka for all the gray values ​​on the way!

Ruppe Koselleck for the KunstVerein Ahlen e.V.

Montag, 20. Januar 2020

Über die Steinhäute vergangener Räume

#underconstructions - unterwegs auf der Suche nach GHOST HOUSES in Essen


Im Kontext von #underconstructions setzte Elizabeth de Jesús Ihre Suche nach GHOST HOUSES fort. 

Zwischen Essen, Ahlen und Münster fand die mexikanische Künstlerin urbane Motive am Wegesrand. Sie untersucht Spuren vergangener Architekturen, Relikte abgerissener Häuser an Bestandshäusern - findet Verweise beseitigter Räume auf den Brandmauern real existierender Wände. 

Piedraangular -  credits: Elizabeth de Jesús

Ihre architektonischen Studien befassen sich mit Mauern wie mit Häuten, die das Innen vom Außen abtrennen. Denn wenn wir uns entlang der verkachelten Mauerwerke eines vergangenen Badezimmers bewegen, werden Blicke in das vergangene Private gelegt und zeigen sich Spuren von Menschen, die bis vor Kurzem noch dort ihre Zähne putzten. 


Piedraangular -  credits: Elizabeth de Jesús 2019

Ihre architektonischen Studien sind Zeitdokumente über die Anwesenheit des Abwesenden. Die zerstörte Treppe - über die kein Akt mehr hinabsteigen wird -  hinterläßt seine Stufen an der Brandmauer - ebenso outen sich der Innenputz des Schlafzimmers ebenso wie die Zimmerfarbe als intime Zeugen nunmehr offen da liegender Privatsphäre.

Sie sind manifeste Skulpturen privater Wände im öffentlichen Raum, die beizeiten von Planen ver- und bekleidet werden. Wenn das Innen Außen wird, vergeht der Schutz, erinnert die brüchige und abgebrochene Sicherheit an die fragile Unsicherheit, legt die Künstlerin mit jedem weiteren Bild ihrer endlosen Serie PIEDRAANGULAR einen ästhetischen Grund über eine Fläche, über die kein Gras sondern neuer Raum wachsen wird! 


Piedraangular -  credits: Elizabeth de Jesús 2019

Piedraangular bezeichnet wörtlich den Winkel- oder Schlußstein beim Bau - bei Elizabeth de Jesús wird dieser zum Endpunkt des Prozesses sich permanent abschliessender und erneuernder Geschichtlichkeit.

Bereits in der Anwesenheit des Abwesenden zeigt sich das werdende Vergehen noch zu verbauender Schlußsteine.

Die ewigen Winkelsteingeister im Gemäuer zeigen sich wie in den Stadtmauern untergegangener Städte. Sie bauen nicht nur auf - sie sind aus Vergangenheit.




Piedraangular -  credits: Gabriel Carrillo de Icaza 2019

Es entsteht ein Archiv temporärer Steinhäute über dem architektonischen Raum - dieser ewig brüchigen Hoffnung auf Unvergänglichkeit.

mehr Bilder hier abbiegen....(...) ... (...)



Ruppe Koselleck
über Elizabeth de Jesús
i.A. von #underconstructions


 
#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. Herzlichen Dank dafür.

Sonntag, 19. Januar 2020

Malen nach Zahlen vor Originalen

In Mexkio ersteigertes Papierstück Deutschland - mit Hermann, Schwan und Ruderbooten

Mit dieser seltsam teutonischen und erstaunlich unmexkanischen Postkarte aus Ciudad Mexico begann die Korrespondenz mit  Gabriel Carrillo de Icaza, der als einer der beiden Gastkünstler von STADTBESETZUNG zum Thema EXKURSIONEN nach Ahlen kommen sollte.

Icaza wendet den etnographischen Blick nach Deutschland und nimmt das, was ihn interessiert - den skurilen Schwertträger aus germanischen Urzeiten und die rätselhaften Riesenkiesel am malerischen Waldteich im Lipperland. Gleich uns Deutschen, wenn wir in Mexiko die Pyramiden, die archäologischen Stätten der sagenhaften und dito brutalen Atzteken heim- oder besuchen.


Er ist Teil des Teams #underconstructions das sich aus zwei Seiten von Mexico über Rom nach Ahlen und von Münster übers Land nach Ahlen aufeinander zu bewegen sollten und nach einem gemeinsamen Treffen in Ahlen als MOBILE BAUSTELLE in Etappen durch Westfalen bewegen sollten. Zum Team gehören neben Gabriel Carrillo de Icaza auch Elizabeth de Jesús und Susanne von Bülow sowie Ruppe Koselleck als künstlerischer Leiter des KunstVerein Ahlen.

Die teutonischen Nummerales von Gabriel Carrillo de Icaza im Postkartenständer des örtlichen Shops.

Und Ausgangspunkt unserer ersten Exkursion sollte der Hermann werden, diese monströse Urgewalt von deutscher Plastik inmitten eines Waldgebietes - Zeugnis teutonischer Sieges- und Manneskraft im ausklingenden 19. Jahrhundert - in Zeiten nationaler aufgebrutzelter Selbstvergewisseung.

De Icaza setzt sich in seinem künstlerischen Arbeiten mit pantonalen Bezugspunkten auseinander und dekonstruiert Landschaften wie Architekturen, löst diese nach ästhetischen Entscheidungen auf und konzipiert freie Wirklichkeiten auf Leinwand und Papier.

Für STADTBESETZUNG wandelt er sein Konzept "Nummerales" ab und reduziert die Postkarte zunächst auf eine linientreue schwarz-weisse Rekonstruktion auf DIN A6 Karton. Im Kleingedruckten verweist Icaza auf die entfernten Farben und gibt pantonenpräzise vor, wie denn eine handgemachte Postkarte auszusehen hätte.

Wir begeben uns also auf die Reise nach Ostwestfalen und steuern das touristische Ziel an. Hier verteilen wir (siehe oben) die unfertigen Postkarten in den dafür vorgesehenen Kartenständern des lippischen Supershops am Denkmal.

Gabriel Carrillo de Icaza vor der Ernst von Bandel Gedenktafel am Fuße des Denkmals.



Der Künstler im Gespräch mit Besucherinnen, die sich Postkarten als "do it yourself" Variante mitnehmen können.

Zu den Füßen des Denkmals bauen wir dann unsere mobile Baustelle auf und der Künstler beginnt sein Werk mit der sorgfältigen Untersuchung der örtlichen Licht- und proportionalen Größenverhältnisse.


 

De Icaza beginnt dann das Projekt
MALEN NACH ZAHLEN VOR ORIGINALEN

jene absurde Rekonstruktion, die zwischen Postkartenmotiv, Passanten und Wirklichkeit hin und herzuspringen beginnt. Dabei wird das optische Farb- und Formennarrativ an einem digitalen Bruchfeld zerstörter Dateien realisiert. (vergl. Abbildung oben.)




Pantonengerechte Collorierung oder dekonstruierte Etnographik des mythischen Tourismus?
Und nach einer Dreiviertelstunde wechseln wir zu den Externsteinen, deren mystische majestetische Präsenz den lippischen Teutoburgerwald international bekannt gemacht hat.

Der Künstler im Beratungsgespräch vor Ort

MALEN NACH ZAHLEN VOR DEM ANALOGEN ORIGINAL


Hier treffen wir eine Reisegruppe aus Israel, ebenso wie Amerikaner oder Neue Haiden, die vor Ort Wotan, Odin oder Thor zu finden glauben. 

 
Einer von diesen neuen Haiden spielt uns vor dem Hintergrund der sich langsam verabschiedenden Sonne ein paar esotherische Klänge aus einem mir unbekannten Blasinstrument, die über den Teich zu der zweiten örtlichen Malstation geweht kommen. Auf der obigen Abbildung befindet sich der Musiker in einer der steinernen Höhlen des geologischen Monuments.


Und geht die erste Exkursion von #underconstructions seinem Ende entgegen, wir haben einige Postkarten verteilt...und nun bleibt es abzuwarten, wieviele farbliche Transformationen im Kontext von Odin in Lippe und Icaza am Teich seinen Weg in den KunstVerein zurückfinden werden.

Fortsetzung folgt.

Ruppe Koselleck
für die Mobile Baustelle
i.A. von #underconstructions


 
#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. Herzlichen Dank dafür.


Finissage in Ahlen

Liebe Freundinnen und Freunde des KunstVereins ,  ( English below) zur Finissage der laufenden Ausstellung  Among The Trees - A Field Trip ...