Montag, 20. Januar 2020

TALENTE GESUCHT TALENTE GEFUNDEN

Abbildung eines Detail der Einladungskarte - Motivmonoliner von Sven Henric Olde 2020.
Wir laden Sie am Donnerstag, den 30. Januar 2020
um 19 Uhr
zur Verleihung des Förderpreis 2019
Junge bildende Kunst des KunstVerein Ahlen e.V. herzlich ein.

Die Ausschreibung richtete sich an Jugendliche, Schülerinnen und Schülern sowie jungen Erwachsenen aus der Region um Ahlen.

Zur Eröffnung spricht

Gerd Buller
Vorstand des KunstVerein Ahlen e.V.

Roland Klein

Stellvertrendes Mitglied des Vorstrandes der Sparkasse Münsterland Ost



Sven Henric Olde
Kurator der Ausstellung

Die Verleihung des Förderderpreises 2019 erfolgt durch Mitglieder aus der diesjähringe Preisjury,
die sich aus Anne Kückelhaus, Valentino Magnolo
und Prof. Dr. Andreas Beaugrand zusammensetzte. 


Herzlichen Dank dafür.


Ruppe Koselleck

als künstlerischer Leiter des KunstVerein Ahlen e.V.

ab 30. Januar 2010
Öffnungszeiten Do – Sa 15 – 18 Uhr | So 11 – 17 Uhr
#kunstvereinahlen #talente
KunstVerein Ahlen e.V. | Königstraße 7 | 59227 Ahlen

Über die Steinhäute vergangener Räume

#underconstructions - unterwegs auf der Suche nach GHOST HOUSES in Essen


Im Kontext von #underconstructions setzte Elizabeth de Jesús Ihre Suche nach GHOST HOUSES fort. 

Zwischen Essen, Ahlen und Münster fand die mexikanische Künstlerin urbane Motive am Wegesrand. Sie untersucht Spuren vergangener Architekturen, Relikte abgerissener Häuser an Bestandshäusern - findet Verweise beseitigter Räume auf den Brandmauern real existierender Wände. 

Piedraangular -  credits: Elizabeth de Jesús

Ihre architektonischen Studien befassen sich mit Mauern wie mit Häuten, die das Innen vom Außen abtrennen. Denn wenn wir uns entlang der verkachelten Mauerwerke eines vergangenen Badezimmers bewegen, werden Blicke in das vergangene Private gelegt und zeigen sich Spuren von Menschen, die bis vor Kurzem noch dort ihre Zähne putzten. 


Piedraangular -  credits: Elizabeth de Jesús 2019

Ihre architektonischen Studien sind Zeitdokumente über die Anwesenheit des Abwesenden. Die zerstörte Treppe - über die kein Akt mehr hinabsteigen wird -  hinterläßt seine Stufen an der Brandmauer - ebenso outen sich der Innenputz des Schlafzimmers ebenso wie die Zimmerfarbe als intime Zeugen nunmehr offen da liegender Privatsphäre.

Sie sind manifeste Skulpturen privater Wände im öffentlichen Raum, die beizeiten von Planen ver- und bekleidet werden. Wenn das Innen Außen wird, vergeht der Schutz, erinnert die brüchige und abgebrochene Sicherheit an die fragile Unsicherheit, legt die Künstlerin mit jedem weiteren Bild ihrer endlosen Serie PIEDRAANGULAR einen ästhetischen Grund über eine Fläche, über die kein Gras sondern neuer Raum wachsen wird! 


Piedraangular -  credits: Elizabeth de Jesús 2019

Piedraangular bezeichnet wörtlich den Winkel- oder Schlußstein beim Bau - bei Elizabeth de Jesús wird dieser zum Endpunkt des Prozesses sich permanent abschliessender und erneuernder Geschichtlichkeit.

Bereits in der Anwesenheit des Abwesenden zeigt sich das werdende Vergehen noch zu verbauender Schlußsteine.

Die ewigen Winkelsteingeister im Gemäuer zeigen sich wie in den Stadtmauern untergegangener Städte. Sie bauen nicht nur auf - sie sind aus Vergangenheit.




Piedraangular -  credits: Gabriel Carrillo de Icaza 2019

Es entsteht ein Archiv temporärer Steinhäute über dem architektonischen Raum - dieser ewig brüchigen Hoffnung auf Unvergänglichkeit.

mehr Bilder hier abbiegen....(...) ... (...)



Ruppe Koselleck
über Elizabeth de Jesús
i.A. von #underconstructions


 
#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. Herzlichen Dank dafür.

Sonntag, 19. Januar 2020

Malen nach Zahlen vor Originalen

In Mexkio ersteigertes Papierstück Deutschland - mit Hermann, Schwan und Ruderbooten

Mit dieser seltsam teutonischen und erstaunlich unmexkanischen Postkarte aus Ciudad Mexico begann die Korrespondenz mit  Gabriel Carrillo de Icaza, der als einer der beiden Gastkünstler von STADTBESETZUNG zum Thema EXKURSIONEN nach Ahlen kommen sollte.

Icaza wendet den etnographischen Blick nach Deutschland und nimmt das, was ihn interessiert - den skurilen Schwertträger aus germanischen Urzeiten und die rätselhaften Riesenkiesel am malerischen Waldteich im Lipperland. Gleich uns Deutschen, wenn wir in Mexiko die Pyramiden, die archäologischen Stätten der sagenhaften und dito brutalen Atzteken heim- oder besuchen.


Er ist Teil des Teams #underconstructions das sich aus zwei Seiten von Mexico über Rom nach Ahlen und von Münster übers Land nach Ahlen aufeinander zu bewegen sollten und nach einem gemeinsamen Treffen in Ahlen als MOBILE BAUSTELLE in Etappen durch Westfalen bewegen sollten. Zum Team gehören neben Gabriel Carrillo de Icaza auch Elizabeth de Jesús und Susanne von Bülow sowie Ruppe Koselleck als künstlerischer Leiter des KunstVerein Ahlen.

Die teutonischen Nummerales von Gabriel Carrillo de Icaza im Postkartenständer des örtlichen Shops.

Und Ausgangspunkt unserer ersten Exkursion sollte der Hermann werden, diese monströse Urgewalt von deutscher Plastik inmitten eines Waldgebietes - Zeugnis teutonischer Sieges- und Manneskraft im ausklingenden 19. Jahrhundert - in Zeiten nationaler aufgebrutzelter Selbstvergewisseung.

De Icaza setzt sich in seinem künstlerischen Arbeiten mit pantonalen Bezugspunkten auseinander und dekonstruiert Landschaften wie Architekturen, löst diese nach ästhetischen Entscheidungen auf und konzipiert freie Wirklichkeiten auf Leinwand und Papier.

Für STADTBESETZUNG wandelt er sein Konzept "Nummerales" ab und reduziert die Postkarte zunächst auf eine linientreue schwarz-weisse Rekonstruktion auf DIN A6 Karton. Im Kleingedruckten verweist Icaza auf die entfernten Farben und gibt pantonenpräzise vor, wie denn eine handgemachte Postkarte auszusehen hätte.

Wir begeben uns also auf die Reise nach Ostwestfalen und steuern das touristische Ziel an. Hier verteilen wir (siehe oben) die unfertigen Postkarten in den dafür vorgesehenen Kartenständern des lippischen Supershops am Denkmal.

Gabriel Carrillo de Icaza vor der Ernst von Bandel Gedenktafel am Fuße des Denkmals.



Der Künstler im Gespräch mit Besucherinnen, die sich Postkarten als "do it yourself" Variante mitnehmen können.

Zu den Füßen des Denkmals bauen wir dann unsere mobile Baustelle auf und der Künstler beginnt sein Werk mit der sorgfältigen Untersuchung der örtlichen Licht- und proportionalen Größenverhältnisse.


 

De Icaza beginnt dann das Projekt
MALEN NACH ZAHLEN VOR ORIGINALEN

jene absurde Rekonstruktion, die zwischen Postkartenmotiv, Passanten und Wirklichkeit hin und herzuspringen beginnt. Dabei wird das optische Farb- und Formennarrativ an einem digitalen Bruchfeld zerstörter Dateien realisiert. (vergl. Abbildung oben.)




Pantonengerechte Collorierung oder dekonstruierte Etnographik des mythischen Tourismus?
Und nach einer Dreiviertelstunde wechseln wir zu den Externsteinen, deren mystische majestetische Präsenz den lippischen Teutoburgerwald international bekannt gemacht hat.

Der Künstler im Beratungsgespräch vor Ort

MALEN NACH ZAHLEN VOR DEM ANALOGEN ORIGINAL


Hier treffen wir eine Reisegruppe aus Israel, ebenso wie Amerikaner oder Neue Haiden, die vor Ort Wotan, Odin oder Thor zu finden glauben. 

 
Einer von diesen neuen Haiden spielt uns vor dem Hintergrund der sich langsam verabschiedenden Sonne ein paar esotherische Klänge aus einem mir unbekannten Blasinstrument, die über den Teich zu der zweiten örtlichen Malstation geweht kommen. Auf der obigen Abbildung befindet sich der Musiker in einer der steinernen Höhlen des geologischen Monuments.


Und geht die erste Exkursion von #underconstructions seinem Ende entgegen, wir haben einige Postkarten verteilt...und nun bleibt es abzuwarten, wieviele farbliche Transformationen im Kontext von Odin in Lippe und Icaza am Teich seinen Weg in den KunstVerein zurückfinden werden.

Fortsetzung folgt.

Ruppe Koselleck
für die Mobile Baustelle
i.A. von #underconstructions


 
#underconstructions versteht SUBVERSION stets auch als eine utopische sub-Version – anderer Versionen möglicher Wirklichkeiten. Diese wurden durch die Unterstützung des Landes NRW, dem Projekt STADTBESETZUNG, dem Kultursekretariat Gütersloh gefördert. Herzlichen Dank dafür.


Mittwoch, 11. Dezember 2019

#FORMBARKEIT - Neues von den Alten


Sehr herzlichen laden wir Sie am 3. Januar 2020 um 19 Uhr
zur ersten Ausstellung des Jahres 2020 ein. 


Unter dem Titel
FORMBARKEIT
- Neues von den Alten Preisträgern

kuratierte Sven Henric Olde diese Show mit Arbeiten von


Hannah Bruns | Lennart Rauf | Lukas Schwake
| Rabia Dudu Tufan | Nele Ziemer





Die Gemeinschaftsausstellung FORMBARKEIT wird von den ehemaligen Preisträgern des Jugendförderpreises der vergangenen Jahre bestritten.

Die Künstler*innen werden anwesend sein.

Die Eröffnung findet im KunstVerein Ahlen e.V.
in der Königstraße 7 statt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Gerd Buller,
Vorstand KV Ahlen, und Roland Klein,
Stellv. Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Münsterland Ost
wird Sven Henric Olde, Kurator und M.A. Kommunikationsdesign

in die Ausstellung einführen.



Wir freuen uns über Ihren Besuch!

So verbleibt mit besten Wünschen für das nächste Jahr und bis dahin ....

EINEN GUTEN RUTSCH!


Ruppe Koselleck

als künstlerischer Leiter des KunstVerein Ahlen e.V.

Ausstellungsdauer 3.1. bis 19.01.2019
Öffnungszeiten Do – Sa 15 – 18 Uhr | So 11 – 17 Uhr
#kunstvereinahlen #formbarkeit
KunstVerein Ahlen e.V. | Königstraße 7 | 59227 Ahlen

Freitag, 8. November 2019

An einem Sonntag in Ahlen...

...,liebe Freundinnen und Freunde des KunstVereins,

möchten wir Sie am 17. November 2019 um 15:30 Uhr
sehr herzlich zur Finissage mit gemeinsamen Rundgang und Gespräch
mit den Studierenden, Alumni und Professor*innen durch die Ausstellung einladen.


Nutzen Sie die rare Gelegenheit für Fragen über die künstlerischen Arbeiten und Projekte mit Büsra Alzorba, Angela Brandt, Michael Franck, Carsten Gliese, Annette Hiller, Loïc Hommel, Anja Kempe, Dirk Krüger, René Sikkes, Simon Tretter, Xiamao Wang und Thomas Wrede.


Simon Tretter - Installationsanischt
Die unbedingt sehenswerte Ausstellung zeigt eine Übersicht über aktuelle und überaus präzise und genau gearbeitete Positionen aus dem Umfeld der HBK ESSEN.

KEIN WEG ZU WEIT!


Wir freuen uns über Ihren Besuch
und bedauern dass die Zeit für diese umfassende Show schon abgelaufen ist.


Ihr Ruppe Koselleck
für den KunstVerein Ahlen e.V.

Links abbiegen zum Hashtag #kunstvereinahlen #UnterUmständenZusammenhängend
oder zur Einladung via Facebook

Öffnungszeiten 11. 10. – 17. 11. 2019

Freitags bis Samstags16.00 bis 19.00 Uhr
Sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung  02382 3511

Montag, 7. Oktober 2019

UNTER UMSTÄNDEN ZUSAMMENHÄNGEND


Liebe Freundinnen und Freunde des KunstVerein Ahlen,

sehr herzlich möchten wir Sie am 11. Oktober 2019 um 19 Uhr
zur Eröffnung der Ausstellung 

UNTER UMSTÄNDEN ZUSAMMENHÄNGEND
des Fachgebiets Fotografie und Medienkunst der HBK Essen einladen.

In unserer Ausstellungsreihe HOCHSCHULEN STELLEN SICH VOR werden Arbeiten von Studierenden, Alumni und Professor*innen aus Essen gezeigt: (u.a.:)



Büsra Alzorba, Angela Brandt, Michael Franck, Carsten Gliese, Annette Hiller, Loïc Hommel, Anja Kempe, Dirk Krüger, René Sikkes, Simon Tretter, Xiamao Wang, Thomas Wrede


 
Nach einer Begrüßung durch Gerd Buller und Ruppe Koselleck
führen Carsten Gliese, Anja Kempe und Thomas Wrede in die Ausstellung ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden Sie herzlich dazu ein, auf dem Blog einzelne Positionen im Laufe der Ausstellungsdauer wiederzufinden.

Herzliche Grüße und bis Freitag!


Ihr Ruppe Koselleck
für den KunstVerein Ahlen e.V.

Links abbiegen zum Hashtag #kunstvereinahlen #UnterUmständenZusammenhängend
oder zur Einladung via Facebook

Öffnungszeiten 11. 10. – 17. 11. 2019
Freitags bis Samstags16.00 bis 19.00 Uhr
Sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung  02382 3511

Freitag, 9. August 2019

NACKTE TIERE - ....save the date!

Gemalter Hund, Leinwand von Klaus Geigle, im Anschnitt auf dem Monitor Jana Kerima Stolzer



Next Show will take part in a few days!

SAVE THE DATE! 30. August 2019


...oder aber wir arbeiten mit Hochdruck an der nächsten Show
NACKTE TIERE mit Klaus Geigle, Beate Höing und Jana Kerima Stolzer, die am besagten 30. um 19 Uhr im KunstVerein Ahlen eröffnet wird.
Monitorarbeit oben: Jana Kerima Stolzer und auf dem Laptop: Beate Höing


In der Show treffen drei überregional sowie international operierende Künstlerpersönlichkeiten aufeinander! Der nackte Titel verweist dabei auf das unbekleidet wesenhaft Natürliche von lebendigen Oberflächen – die bei genauer Betrachtung immer schon da waren, aber gesehen werden müssen. 


NACKTE TIERE stehen dabei für ebenso wörtliche wie abstrakte Assoziationen zum postanimalischen Humanen - dem Menschen selbst. Dem einzigen Tier, welches nach dem weitflächigem Fellverlust nackt, undefiniert und offen in der Welt steht.

Malerei begegnet dabei in einer KünstlerInnen- und Kuratorenwahl auf Keramik, Skulptur- und Videoinstallation. Zwischen stark verdichteten Pinselstrichen auf klassischem Keilrahmenleinen, zerschlagenem Kitsch, reorganisierter Skulptur und sensibler Poetik lädt diese Ausstellung die Besucher auf eine sinnenfrohe Begegnung mit Kunst und Menschen ein.


Noch nicht auf den bereits gedruckten Karten und Plakaten steht Alexander Rütten, der gemeinsam mit Jana Kerima Stolzer eine Performance zur Eröffnung unter der Berücksichtigung einer Drohne realisieren wird. 

Infos zu "Metrodronis - First Sequence" - demnächst an gleicher Stelle ....


Ihr
Ruppe Koselleck für den

KunstVerein Ahlen e.V.

Öffnungszeiten: Fr + Sa 16 - 19 Uhr, So 11 - 17 Uhr
und nach Vereinbarung
Königstr. 7 | 59227 Ahlen | Telefon: 02382 3511
info@kunstvereinahlen.de


Aktuelle Infos zum Programm finden Sie stets
auch auf unseren Seiten im web, auf Facebook
oder unter den Hashtags #kunstvereinahlen


#NackteTiere
vom 30. August - 6. Oktober 2019

TALENTE GESUCHT TALENTE GEFUNDEN

Abbildung eines Detail der Einladungskarte - Motivmonoliner von Sven Henric Olde 2020 . Wir laden Sie am Donnerstag, den 30. Januar 20...